Sehr geehrtes Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Immer wieder wird in den Medien berichtet, dass viele Väter angeblich die Unterhaltszahlungen für ihre Kinder verweigern. Diese Medien berufen sich in ihren Berichten auf die offiziellen Statistiken Ihres Ministeriums.

Gerne würden wir von ihnen nun wissen, wie sich diese Statistiken zusammensetzen. Welche der angeblichen Zahlung verweigernden Väter können den Unterhalt zahlen, verweigern dies aber?

Ebenso, welche der angeblichen Unterhalt verweigernden Väter können den Unterhalt gar nicht zahlen, weil sie zu wenig verdienen, Schüler oder Studenten sind, Arbeitslosengeld Empfänger, Gefängnis Insassen sind oder gar krankheitsbedingt dauerhaft arbeitsunfähig sind?

Wir bitten sie hiermit offiziell, uns die entsprechenden detaillierten Angaben zu übermitteln, in denen ersichtlich ist wie sich die Gesamtzahl der angeblichen Unterhalts verweigernden Väter zusammensetzt.

Ebenso würden uns die Statistiken der Unterhaltszahlungen verweigernden Mütter interessieren. Dazu sollte es wenn es diese Statistiken für Väter gibt auch sicher welche für die Mütter vorliegen. Bitte senden Sie uns diese Daten doch auch zu.

Wir nehmen an, dass sie als öffentliche Behörde über die entsprechenden detaillierte Informationen verfügen, auf die sich ihre Statistiken berufen.

Sollten sie entgegen unseren Erwartungen nicht über eine detaillierte Aufstellung verfügen, so müssen wir annehmen, dass es sich bei ihren Statistiken nicht um qualifizierte Angaben handelt.

Wäre dies der Fall würden sie offensichtlich gegen diverse gesetzliche Grundlagen, Grundrechte und international anerkannten Menschenrechte verstoßen.

Die Darstellung von Vätern die die Unterhaltszahlungen gar nicht leisten können als Verweigerer darzustellen ist nicht nur eine Verletzung der Würde dieser Väter, auch diverse Ehrverletzungen bis hin zu Rufmord würde Ihr Ministerium so begehen.

Ebenso würde Ihr Ministerium diese Väter Diskriminieren, was wie Sie ja wissen international verboten ist. Auch eine unangemessene und rechtswidrige Vorteilsgewährung zu Gunsten der weiblichen Nichtzahlerinnen geht von Ihrem Ministerium aus, da Sie sich offensichtlich nur auf die männlichen “Nichtzahler” eingeschossen haben. Auch dies verstößt gegen die in Verfassungen und Grundgesetzen zu gewährleistende Gleichberechtigung Grundsätze.

Gerne würden wir also Wissen wie Sie das ganze sehen und freuen uns auf Ihre Stellungnahme dazu.

Wir machen Sie hiermit außerdem darauf aufmerksam, dass wir Ihre Stellungnahme der Öffentlichkeit zugänglich machen werden.

Ihr D-A-CH Team